Occitanie

  • 1. ARTonTour,  Frankreich,  Occitanie

    Usèz

    Usèz, eine kleine aber sehr feine Stadt mit knapp 10.000 Einwohnern zieht einen sofort in seinen Bann. Usèz liegt im Departement Gard, in Occitanien und doch noch in der Provence, dennoch könnte man meinen in der Toskana gelandet zu sein und nicht in der Nähe Nimes oder Avignons. Das Wahrzeichen der Stadt ist nämlich der Turm Fenesterelle, der den italienischen Rundtürmen, vor allem an den schiefen Turm von Pisa erinnert. Egal wer Usèz besucht, jeder findet etwas nach seinem Gusto. Sei es die Geschichte, Theologie, Bauwerke, Kunst, Literatur oder alles was durch den Magen geht. Hier wird jedweder Hunger gestillt. Uns faszinieren sie, die mittelalterlichen Städte mit den Gässchen und…

  • Frankreich,  Occitanie

    Kathedrale Saint-Théodorit

    Die beeindruckende Kathedrale Saint-Théodorit steht am Rande der mittelalterlichen Stadt Usèz im Departement Gard.Wir haben wirklich schon sehr viele Kirchen und Kathedralen gesehen…. Für uns ist die Kathedrale Saint – Théodorit mit Abstand die authentischste und beeindruckendste Kathedrale von allen. Im 5. Jahrhundert wurde Usèz zur Bischoffstadt ernannt. 1801 wurde aus dem Bistum eine „normale“ Kirchengemeinde, so wie sie heute noch besteht. Dafür wurde sie in den heutigen Zustand umgebaut. Im 19. Jhd. Wurde die Fassade vorgesetz, so wie wir sie jetzt sehen. Wie in vielen anderen Kirchen auch, sind im Inneren nur noch Gemälde und fest verbautes Inventar aus der Ursprungszeit erhalten, denn alles was nicht „niet- und nagelfest“ war…

  • Frankreich,  Occitanie

    Vers-Pont-du-Gard

    Vers-Pont-du-Gard, eine kleine malerisch schöne Ortschaft mit knapp 1900 Einwohner, viel Vergangenheit, umgeben von Weinbergen, Olivenhainen und Obstgärten hat uns geflasht, wie man neudeutsch so schön sagt. Wenn man sich um das Örtchen bewegt, kann man 2000 Jahre Geschichte erleben. Wir haben mit unseren Rädchen das Aquädukt erradelt und die Ortschaft zu  Fuss erkundet und steigen zuerst die „rue de Calade“ hinauf, die Straße der halbierten Kieselsteine (calado)…. so wurden im 19.Jhd von den „Mosaiksetzern der Kieselsteinen“ widerstandsfähige Bürgersteige aus Steinen der Rhône und dem Gardon gemacht. Dabei wurde der flache Teil nach oben gelegt, damit der Weg leichter zu gehen war…. Vers verdankt seinem Namen natürlich dem Pont du…

  • Pont du Gard

    Pont du Gard weiter entdeckt . ..

    Das ist jetzt Teil 4 unserer kleinen Tour de France mit dem Fahrrad. Es sind 4 Teile geworden, von nur einer Radtour. Eine wirklich spannende Tour. Wir sind dabei tatsächlich über weitere Reste des Pont du Gard gestolpert. Der Zufall war’s, eine Skulptur zum Thema. Steinmetze bei der Arbeit. Das Thema ist klar. Die gut gearbeitete Skulptur soll auf die Steinbrüche der Region hinweisen aus dem hier seit tausenden Jahren der Baustein gebrochen wird. Eine Hinweistafel bringt uns auf den Weg. Irgendwie spürt man dann, auf dem Weg ist noch mehr. Man stolpert über 2000 Jahre Baugeschichte. Der Weg führt über und längs der Wasserführung. Hier sieht man gut den…

  • Pont du Gard

    Auf dem Weg zum Pont du Gard

    Es gibt verschiedene Wege sich dem Pont du Gard zu nähern. Man kann von beiden Seiten bis fast an den Pont anfahren. Auf der linken Seite (Fluß abwärts) ist auch ein Museum. Man kann bequem parken und nach dem Eintritt auf der mit Wassernebel gekühlten Terrasse einen Kaffee trinken und dann mit einen kleinen Spaziergang ins Tal des Gardon laufen. Wir haben einen Weg entdeckt, der über die Berge zum Pont führt. Ein Weg zu den Spuren der Römer. Ein ganz neu gemachter Weg. Breit… auf mindestens 10 Meter alles frei geschnitten. ? Warum? Nach der nächsten Kurve warten schon die Antwort. Wasser… Viel Wasser… und nach ca. 1 Km…

  • Pont du Gard

    Aquädukt nach Nimes – Die Tunnel von Sernhac

    Die Tunnel von Sernhac sind Teil des Aquäduktes nach Nimes. Nachdem das Wasser über den Pont du Gard floss, war es wenig später bei den Tunnels von Sernhac angekommen. Das Tal von Sernhac stellte die Römer vor die Aufgabe entweder ein 6m-hohes 150m langes Aquädukt zu bauen, einen Siphon zu benutzen oder Tunnels zu graben. Letzteres wurde dann umgesetzt. Heute sind 2 Teilstücke für die Öffentlichkeit zugängig gemacht. Ihre Zugänge liegen inmitten von alten Steinbrüchen Die Tunnel von Sernhac wurden realisiert, indem man zuerst Schächte grub, von denen aus sich die Kolonnen nach rechts und links mit ihren Pickeln vorarbeiteten. Man kann anhand der Spuren an der Wänden die Grabrichtung genau feststellen.…

  • Pont du Gard
    Pont du Gard

    Pont du Gard

    Pont du Gard… Wir sind auf den Spuren der Römer unterwegs und begeistert vom Pont du Gard. Die Brücke über den Gard (Gardon bei Einheimischen) ist Teil eines 50 km langem Aquäduktes aus der Römerzeit, das die Stadt Nimes vor 2000 Jahren mit Wasser versorgte. Was wir als erstes gelernt haben, ist, dass die Bezeichnung Aquädukt die gesamte wasserführende Anlage bezeichnet und nicht nur den Teil einer Brücke, also den Pont du Gard. Mit ihm haben die Römer das höchste Aquädukt ihrer Zeit und der Welt gebaut, fast 50m hoch, genau 48,77m. Da eine Superlative nicht reicht, hat die Wasserleitung noch eine Besonderheit und zwar ein sehr geringes konstantes Gefälle…

  • 1. ARTonTour,  Frankreich,  Occitanie

    Remoulins

    Das kleine Städtchen Remoulins liegt am Fluss Gard, in der Region Okzitanien (früher Languedoc-Roussillon) jeweils 20km von Nimes und Avignon entfernt und unweit des berühmten Aquädukt „Pont du Gard“, den einst die Römer vor 2000 Jahren gebaut haben um ihr Wasser von den Bergen nach Nimes zu leiten. Remoulins hat eine lange Geschichte, vor fast 1000 Jahren wurden die Stadt befestigt und erhielt einige ihrer heute noch beeindruckenden Gebäude, wie die „Escaravats“. Selbst das Efeu hat schon etliche Jahre auf dem Buckel. Die kleinen Gässchen lassen genau erkennen, wie alt die Stadt ist, wenn durch die „Grand Rue – Große Straße“ geht, die keine 3 Meter breit ist. Es mischen…

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    Maureillas las Illas

    Maureillas las Illas im Languedoc-Roussillon, Pyrenäen … Ein Dorf nahe der spanischen Grenze. Viele durchreisen diese Region auf ihrem Weg nach Spanien. Für uns war es eine Übernachtung vor der Weiterfahrt nach Espania. Die tolle Landschaft und das nette Dorf verraten gleich beim ersten Rundgang, dass sich ein Bleiben lohnen wird. Der Name des Dorfes kommt von dem Fluß „las Illas“, der hier in seinen Verlauf zu Fluß Maureillas wird. Im 19Jh. war die Haupteinnahmequelle die Produktion von Korken. Dies macht schon neugierig wieder zu kommen, um nach den alten Korkeichen Ausschau zu halten.