Camargue

Pflanzen am Strand

Pflanzen am Strand von Piemanson in der Camargue …

Wenn man so am Strand oder in den Dünen liegt, entdeckt man zwangsläufig die kleinblättrigen und doch ausschweifenden Pflanzen um sich herum…

da musste ich mal wieder drauf los knipsen… Und schauen was ich (nicht) dazu finden konnte….

Der Strand- oder Dünen Wolfsmilch, einiges an ihm ist sehr interessant…..

Die lange hohe Pflanze mit 1-3cm kurzen Blättchen wächst natürlich am Strand oder den Dünen. Sie verbreitet sich nicht nur durch Insekten, sondern auch durchs Meerwasser, da ihre Samen meerwasserbeständig und schwimmfähig sind. 

Sie enthalten 40% Öl! Dem Öl (Euphorbia Öl) wird gute Eigenschaften für die Haut und zur Wundheilung zugesprochen und Auszüge aus den Blättern soll Insekten fern halten, Öl aus den getrockneten Blättern bei Asthma helfen…Wirklich erstaunlich, was rund um den Erdball aus diesem Pflänzchen gewonnen wird und für was es Anwendung findet….

Anthémis maritima – Hundskamille

Diese robuste Pflanze gibt es auch rund um den Globus, ihre Blüte ähnelt stark der Kamille.

Sie hat aber weder deren, noch andere medizinische Wirkungen, deshalb „Hunds-„Kamille im Deutschen.

Einzig die Färber -Hundskamille war früher wichtig, als Färbemittel.

Sieht aber sehr genial aus, mit den Dellen in den Blättern…

Absolut Anti-Lotus, hat das mit der Wasseraufnahme zu tun, weiß jemand mehr darüber?

Ich lass mich gerne aufklären….

Exhinophora – Stacheldolde

Gibt’s in unterschiedlichen Ausführungen….

Die hier in der Ausführung bleibt im Barfuß stecken…

Sieht schon interessant aus, ist aber echt nervig am Strand…

Das unbekannte PflänzchenEchte Sode, Salzkraut oder oder keine Ahnung…

Gibt’s hier überallUnd sieht besonders morgens mit Tau lässig aus….

Im sehr interessanten Camargue Museum zwischen Arles und St Maries de la Mer gab es endlich mehr Infos zu der „Soda“ Pflanze…

Nachtrag 17.2.24: Sie gibt es in der ganzen Camargue und wurde früher von den „Camarguais“ gesammelt, um durch Verbrennung Soda (Natron) zu erzeugen. Dieses Kristall wurde gebraucht um die Seife von Marseille herzustellen und außerdem als Flussmittel für Glasproduktion eingesetzt. Die Nutzung der Pflanze wurde erst ersetzt, durch die chemische Herstellung von Natron.

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