Baden-Württemberg ohne Alb

Wilhelma 2026

Die Wilhelma, bekannt über viele Grenzen hinaus.
Wer in der Nähe von Stuttgart aufwächst, besucht die Wilhelma öfters.
Der erste Besuch ist vielleicht mit den Eltern, spätestens mit der Schule geht es dann in den zoologischen Garten in die Landeshauptstadt.
Oder wie wir, jetzt mit der nächsten, noch jungen Generation.

Jede Zeit, jeder Besuch, hat seine eigenen Sichtweisen. Wenn man lange nicht da war, stellt man den Wandel am Ort und in seiner eigenen Betrachtungsweise fest.

Bekannt durch sein Zucht der Gorillas, war und ist die Wilhelma ein Muss für jeden, der unser Vorfahren kennenlernen möchte.

Man kann verschieden Sichtweisen zu Tierhaltung im Zoo haben. Die Affen haben ein, finde ich, tolles Gehege. Andere haben weniger Freiraum, aber immer noch mehr Würde als unser Nutztiere.

Im Moment entsteht eine neue Elefantenwelt in der ein Familienverband, eine Junggesellengruppe und ein Zuchtbulle ihren Platz finden. 2014 wurde das neue Projekt mit der ersten Machbarkeitsstudie begonnen, jetzt hört man die Bagger auf ihrer Baustelle. Das Größte und mit Abstand aufwendigste Projekt in der 175 jährigen Geschichte der Wilhelma.
70 Millionen sollen in die Zukunft der Wilhelma investiert werde. Es wird auch gleich ein neuer Eingangsbereich und eine Erlebnisgastronomie mit entstehen.
Vom Verein der Förderer und Freunde der Wilhelma sollen 15 Millionen aufgebracht werden.
(Quelle: Magazin „Meine Wilhelma“) Ein Besuch lohnt sich!

Was sich mir erst jetzt so wirklich erschlossen hat, ist, dass die Wilhelma über 100 Jahre in die Schlossanlage eingebunden war und erst ab 1950 seinen Weg der Tierhaltung zuwandte.

30 Hektar Botanik und unverwechselbare Gebäude machen die Wilhelma auch einen Ort der Proportionen, tolle Gebäude aus Stahl und Stein. Einflüsse aus fremden Kulturen tragen zur Weltoffenheit dieses Ortes bei.

Eisen ist schon ein gigantischer Werkstoff. Glas und Eisen. Licht und Schatten.

Ein kleines Paris in Stuttgardt.

Die leichten Bögen in Form des Omega sind auch die Grundlegenden Gestaltungelemente des Eifelturms.

Licht, Schatten und Durchblicke hinter jeder Ecke. Wenn ihr zu Besuch seid, dreht euch um, geht mal eine Ecke weiter.

Man könnte meinen die Palmen standen Modell für den Architekten dieser Stahlbauten.

Säulen aus Gusseisen tragen die Last. Kaum zu Glauben, konstruiert am Reißbrett, gerechnet ohne Taschenrechner. Ein Zeitzeuge aus unserer analogen Geschichte.

Stahl in Kombination mit Stein. Zeitlos schön ohne modern sein zu müssen.
Die Wilhelma, auch ein Ort für Kunst als Bauwerk.

Natürlich ein tierisches Erlebnis für Jung und Alt .

Auch in Farbe hat die Wilhelma ihren Reiz 🙂

Fahr mal hin…
Wie immer freuen wir uns über Kommentare.

ARTonTour Juni 2026

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